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Jahrestext
Jahrestext 2012
„Was ist Wahrheit?“ Als Pilatus diese Frage aufwarf, erwartete er nicht wirklich eine Antwort und Jesus gab ihm auch keine (Joh. 18:38). Pilatus ließ die Sache einfach auf sich beruhen und ging hinaus. Weshalb dann die Frage?

Jesus stand als Angeklagter vor Pilatus. Bis zu diesem Punkt hatte er ihm auf alle Fragen geantwortet. Eine Äußerung Jesu ließ Pilatus aber aufhorchen. Wir lesen: „Pilatus [sagte] zu ihm: ,Nun denn, bist du ein König?‘ Jesus antwortete: ‚Du selbst sagst, dass ich ein König bin. Dazu bin ich geboren worden und dazu bin ich in die Welt gekommen, damit ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der auf der Seite der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme‘ “ (Joh. 18:37).
Darauf machte Pilatus seinen zynischen Einwurf: „Was ist Wahrheit?“ Er meinte offenbar, der Begriff Wahrheit sei zu umfassend und zu schwer definierbar, als dass er sich damit beschäftigen könne. Tatsächlich gebrauchten Pilatus und Jesus das Wort „Wahrheit“ in ganz unterschiedlichem Sinn. Jesus verwandte es zweimal mit dem bestimmten Artikel: Er sprach von der Wahrheit — der Wahrheit, die von Jehova Gott stammt. Als Römer anerkannte Pilatus diese Wahrheit nicht und war auch nicht bereit, mehr von Jesus zu erfahren. Pilatus sprach von Wahrheit im Allgemeinen.

Heute sind viele genauso eingestellt wie Pilatus. Wahrheit ist für sie nicht absolut, sondern ändert sich je nach den Umständen. Sie fühlen sich daher frei, selbst zu entscheiden, was richtig und was falsch ist, was sie akzeptieren oder ablehnen, besonders wenn es um Wertvorstellungen und Moral geht.

Jesus wusste, wo absolute Wahrheit zu finden ist. Er sagte im Gebet zu seinem Vater: „Dein Wort ist Wahrheit“ (Joh. 17:17). Diese Aussage Jesu wurde als Jahrestext für 2012 gewählt. Gottes Wort, die Bibel, enthält die unveränderliche Wahrheit, die von Jehova stammt, dem Quell aller Weisheit und Erkenntnis (Spr. 2:6). Jehova wird sogar als „Gott der Wahrheit“ bezeichnet (Ps. 31:5). Und weil er ewig existiert, ist auch seine Wahrheit ewig. Sie ist immer für uns da und zeigt uns den Weg der Gerechtigkeit und des Lebens (Ps. 16:11; Spr. 12:28; 2. Tim. 3:15-17). Wahrheit ist keine Frage des persönlichen Geschmacks.

Wir können uns sehr glücklich schätzen, die Bibel zu besitzen. Durch sie hat Jehova die Wahrheit Menschen überall auf der Welt zugänglich gemacht. Die Bibel ist ein Buch der Tatsachen. Sie offenbart uns vieles über den wahren Gott, Jehova — seine Eigenschaften, seine Vorsätze und seine Gebote. Sie enthält die Antwort auf Fragen, die Menschen von jeher beschäftigt haben, zum Beispiel: Was ist der Sinn des Lebens? Warum müssen Menschen leiden und sterben? Wie ist Weltfrieden zu erreichen?

Denken wir auch daran, wie viel uns die Wahrheit gibt. Jesus sagte zu seinen Jüngern: „Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen“ (Joh. 8:32). Zum Beispiel wissen wir, was mit uns passiert, wenn wir sterben. Deshalb haben wir keine Angst, einmal ewig gequält zu werden. Auch fürchten wir nicht, Verstorbene könnten uns schaden, und sind unbelastet von irgendwelchen abergläubischen Vorstellungen und Bräuchen (Ps. 146:4; Pred. 3:20; 9:5, 10). Ist ein geliebter Mensch gestorben, sind wir nicht untröstlich, weil wir wissen: Gott wird alles wiedergutmachen (Joh. 5:28, 29; 1. Thes. 4:13, 14; Offb. 21:4, 5). Und dank biblischer Grundsätze meiden wir Gewohnheiten, die der Gesundheit schaden und das Leben verkürzen (Jes. 48:17). Erkenntnis der Wahrheit ist wirklich mit nichts zu vergleichen! (Pred. 7:12).

Über den Jahrestext für 2012 nachzudenken und darüber, was er für uns persönlich bedeutet, motiviert uns, nicht nur selbst nach der Wahrheit zu leben, sondern auch anderen davon zu erzählen. So können wir und alle, die auf uns hören, ein zufriedenes, sinnvolles Leben führen — jetzt schon und in alle Ewigkeit (1. Tim. 4:16).
 
Passwort vergessen oder ändern

Nachdem manche nur in größeren Abständen meine Homepage besuchen kann es da durchaus passieren, dass diese ihr Passwort inzwischen vergessen haben. Andere wollen vielleicht ihr Passwort von Zeit zu Zeit ändern. Da denken dann nicht wenige, dass sie das Problem einfach mit einer neuen Registrierung erledigen oder mich einfach nach ihrem Passwort fragen. Es ist aber so, dass ich die Passwörter selbst nicht kenne weil sie verschlüsselt in einer Datenbank gespeichert werden und außerdem pro Benutzer nur ein Zugang eingerichtet werden kann! Somit funktioniert eine neue Registrierung nicht und ich kann das Passwort auch nicht mitteilen. Also muss ich den Benutzer darüber informieren wie er ein neues Passwort bekommt.


Nachdem das nun schon öfter passiert ist, habe ich mich dazu entschlossen hier eine Anleitung dazu zu verfassen.

 

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Nachrichten

Zeugen Jehovas lassen Klage ruhen

Stuttgart - Die umstrittene Glaubens­gemeinschaft Zeugen Jehovas lässt ihren Rechtsstreit mit dem Land Baden-Württemberg ruhen. Dies sagte eine Sprecherin des Stuttgarter Verwaltungsgerichts auf Anfrage unserer Zeitung. Beide Seiten warten in der Frage, ob der Staat den Zeugen die gleichen steuerlichen und rechtlichen Privilegien wie den christlichen Kirchen zubilligen muss, auf eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts.

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Geldbuße: Zeugen Jehovas getreten

Westerburg - Ein Zeuge Jehovas ist bei seiner Missionstätigkeit von einem Hauseigentümer übel malträtiert worden. Ein 35-Jähriger, dem der „religiöse Unsinn“ wohl zu viel des Guten war, trat ihn aus vollem Lauf und mit heftiger Wucht ins Gesäß. Der Übeltäter wurde am Amtsgericht in Westerburg zu einer Geldstrafe von 1800 Euro verurteilt. Ebenso muss er die Kosten des Verfahrens tragen. Vor Gericht bedauerte er sein Fehlverhalten sehr.


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Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte fällt zwei Urteile — Rechte von Wehrdienstverweigerern gestärkt
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27. Januar – ein Tag der Erinnerung

Seit 1996 ist der 27. Januar nationaler Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Seither rücken neben den Juden auch kleinere Opfergruppen wie Sinti und Roma, Slawen, Zeugen Jehovas, Zwangsarbeiter, Homosexuelle, Kranke und Behinderte wieder vermehrt in das Bewusstsein der Öffentlichkeit.


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Internationale Kritik an Turkmenistan wegen Verletzung der Religionsfreiheit

ASCHGABAD, Turkmenistan — Gerichtsurteile aus jüngerer Zeit unterstreichen die uneinheitliche Haltung Turkmenistans gegenüber Wehrdienstverweigerern. Im Juli 2007 ließen Beamte Nuryagdy Gayyrow frei, einen Zeugen Jehovas, der aus seiner biblisch begründeten Glaubensüberzeugung heraus den Wehrdienst verweigerte. Seit Dezember 2009 wurden jedoch insgesamt acht Zeugen Jehovas, die den Wehrdienst aus Gewissensgründen verweigern, wie Straftäter zu Gefängnisstrafen von bis zu zwei Jahren verurteilt, die sie auch verbüßen müssen.


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Jehovas Zeugen blicken optimistisch ins Jahr 2012

Eurokrise, Arbeitslosigkeit, Klimawandel, Zunahme von Gewalt — was haben wir 2012 zu erwarten? Jehovas Zeugen zeigen anhand der Bibel, dass man auch optimistisch sein kann.


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Kirgisische Behörden stellen Strafverfahren gegen zwei Zeugen Jehovas ein — Haftentlassung


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Russland: Schuldspruch im Fall Kalistratov durch obergerichtliche Entscheidung umgestoßen


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Gewalt gegen Zeugen Jehovas in Indien eskaliert

Polizei unterstützt Pöbelangriffe


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Jehovas Zeugen dokumentieren über 1 000 Vorfälle religiöser Intoleranz nach wegweisendem Gerichtsurteil


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